Teske-Oberschule

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Teskeling

Tattoos - Piercing - Branding

Tattoos, Piercing und Branding sind "in". Aber was ist das eigentlich?

Tattoos sind Bilder, die mit speziellen Geräten und Farben in die Haut "eingestochen" werden.

Da es sich in der Regel um Tätowierungen auf Dauer handelt, die nicht einfach weggewischt werden können, sprechen Menschen, die solche Tattoos haben, oft auch vom "Hauch der Ewigkeit". Tattoos lassen sich nur schwer wieder entfernen. Die Prozedur ist langwierig, schmerzhaft und teuer. Oft bleiben Narben zurück.

Tattoos sind für die einen ein Randgruppen-Mythos, für andere ein Modegag für abenteuerlustige Yuppies. Eines ist jedoch sicher, diese Art der "Körperbemalung" breitet sich aus, Tattoos werden immer populärer. Von den typischen Knast- oder Seemannstätowierungen bis hin zum öffentlich gezeigten Bildsymbol, vom zwielichtigen Charme dunkler Hafenkneipen-Hinterzimmer zum modebewußten Szene-Accessoire, war es nur ein kurzer Weg. Tattoos auf der Haut erzählen oft persönliche Geschichten. Porträtdarstellungen wie Partner, Kinder oder sogar Haustiere werden immer mehr bevorzugt. Natürlich werden auch oft Fantasiegebilde "eingestochen".

Es gibt auch Tattoos auf Zeit. Diese bezeichnet man als "Permanent Make-ups". Dazu braucht der Tätowierer andere Farben und Geräte und außerdem verblassen die Darstellungen nach spätestens vier Jahren.

Piercings (von engl. pierce - durchstechen) kann man sich heutzutage an allen möglichen (und unmöglichen) Stellen stechen lassen, wie z. B. Nase, Lippen, Augenbrauen, Bauchnabel, Brustwarzen und sogar am Intimbereich. Diese "Sticheleien" gibt es seit Jahrhunderten in den unterschiedlichsten Kulturkreisen. Früher dienten sie als magischer Schutz vor bösen Geistern, wiesen hin auf Stammesangehörigkeit oder waren eine Art Kennzeichnung des sozialen Rangs innerhalb eines Stammes. In unserer Gesellschaft sollen Piercings nur noch "schrill" und "obercool" sein. Piercing-Fans sprechen von der "Lust am Anderssein" und "schönem Körpergefühl".

Doch hat dieser Modegag auch negative Seiten für die Gesundheit. Oft treten Entzündungen, Allergien oder ähnliche "Auswüchse" auf, deshalb sind Hautärzte auf Piercings meist nicht gut zu sprechen. Man mag es kaum glauben, aber das weibliche Geschlecht hat in Sachen Piercing das männliche Geschlecht überholt! Aber Achtung! Wer sich für ein Piercing entscheidet, muß wissen, daß besondere Hygiene sehr wichtig ist. Und der Heilungsprozeß dauert oft mehrere Wochen.

So, das waren zwei bekannte Modesymbole, doch was ist Branding? Es ist in den Vorstädten von Los Angeles entstanden. Dabei werden geformte Eisendrähte zunächst ins Feuer gelegt und dann in die Haut eingebrannt. Natürlich ist das nur eine Sache für die, die hart im Nehmen sind. Diese Formen brennen sich in die Haut ein und ganze Muskelpartien werden verbrannt. Außerdem kann so etwas auch in die "Hose" gehen und der Mensch kann einen lebenslangen Schaden bekommen.
Übrigens wurde Branding ursprünglich als Erkennungszeichen für Rinder benutzt!

P.S. Die Kundschaft bei Piercings und auch bei Tattoos wird immer jünger. Warum? Durch Anregung der vielen Größen der Pop- und Rockwelt.

Wenn ihr zu den rund 2 Millionen Tätowierten in Deutschland gehört und ihr euch in eurer Haut nicht mehr wohl fühlt, könnt ihr euch an die Deutsche Dermatologische Lasergesellschaft in München (Tel. 089/59 24 21) wenden. Sie erteilt Auskunft darüber, wo man sich Tätowierungen wieder entfernen lassen kann.

(Eva Artemiak, 10 b)


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