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Endlich Rettung für den PandaEs gibt nur noch 1000Einst lebten die friedlichen Pandas in Burma, Nordvietnam und halb China. Jetzt gibt es nur noch 1000 in den Bambusbergen im Südwesten von China. Sie wurden von Wilderern mit Gewehr, Speer oder Schlingenfalle ermordet. Die Chinesen verehren ihr Nationaltier zwar so hoch, daß sie jeden bekannten Panda taufen, z. B. Li-Li oder Pong-Pong, doch bisher lockte das schnelle Geld. Ein Pandafell bringt auf dem Schwarzmarkt bis zu 5000 Mark. Für arme Bergbauern sind das zwei Jahreslöhne. Nun sollen für die Pandas 14 neue Schutzgebiete eingerichtet werden, wo es bis 1997 keine Menschen geben soll und wo es auch keine Holzfäller gibt, die die Umgebung vernichten. Panda-Mördern droht jetzt die Todesstrafe. Fast das ganze Jahr über lebt der Panda als Single. Nur an drei bis fünf Tagen im Frühling, wenn das Weibchen bereit ist, umlagern bis zu acht Bambusbären die Braut. Der Stärkste erkämpft sich das Erstrecht. Dann überläßt er großmütig seine Herzensdame den übrigen Herren. In 70 Minuten gibt es bis zu 42 Paarungsakte. Die Mutter übernimmt ganz allein die Kindererziehung. Bei der Geburt ist das Baby (Zwillinge sind die Ausnahme) der 100 Kg schweren Mutter 100 g leicht. Auf uns Menschen übertragen müßten unsere Babys mit nur 70 g zur Welt kommen. Weil der Bauch des Vegetariers nur 17 % der Nahrung in Energie umwandeln kann, muß er 14 Stunden am Tag mit 34 kg Bambus gestopft werden. Pandas sind ohne Scheu, wenn sie nicht bedroht werden. (MP)
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