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Der MondDer Mond hatte für uns Menschen schon immer eine besondere Anziehungskraft, wie man an zahlreichen Liedern und Erzählungen erkennen kann. Er ist der einzige natürliche Begleiter der Erde und nach der Sonne das zweithellste Objekt am irdischen Firmament. Schon seit vorgeschichtlicher Zeit beobachteten die Menschen den Mond und gaben ihm eine religiöse Bedeutung. Heute ist der Mond der (nach der Erde) am besten untersuchte Himmelskörper des Sonnensystems. Am 20. Juli 1969 stiegen die US-Astronauten Neil Armstrong und Edwin Aldrin als erste Menschen aus der Mondlandefähre der Apollo 11. Ihr Mondspaziergang dauerte 134 Minuten. Nun aber zu Dingen, die man von der Erde aus beobachten kann, wie die Mondfinsternis. Aber wie kommt es dazu? Bei einer Mondfinsternis steht die Erde zwischen Sonne und Mond. Wenn der Vollmond dabei vollständig in den Erdschatten eintaucht, spricht man von einer totalen Mondfinsternis. Geht er aber nur teilweise hindurch, so handelt es sich um eine partielle Mondfinsternis. Auch der Mond hat seine Phasen: Neumond, Vollmond, Halbmond, zu- bzw. abnehmender Mond. Doch wie kommt es dazu? Also, beim Neumond steht der Mond zwischen Sonne und Erde und die erdzugewandte Seite ist unbeleuchtet. Beim Vollmond befindet sich der Mond gegenüber der Sonne. Zwischen diesen Phasen ist der zu- bzw. abnehmende Mond mit jeweils Halbmond in der Mitte. Aber bestimmt der Mondrhythmus unser Leben? Wissenschaftler schreiben den einzelnen Mond- phasen große Macht über uns zu. So steht die Neumond-Phase für Wachstum, Energie und Vitalität. Der zunehmende Mond stimmt optimistisch, die Energie wird umgesetzt, der Organismus gestärkt. Der Vollmond sorgt für Aufruhr, d. h. unser Blutdruck steigt, unser Herz schlägt schneller und die Hormone tanzen. Abnehmender Mond ist die Zeit der Ruhe, Regeneration und Besinnung. Die Gefühle ordnen sich und der Geist sammelt sich. Der Mond führt auch Regie über die Natur. Er ist verantwortlich für Bewölkung und Niederschlagsdichte, die Häufigkeit von Gewittern, er beeinflußt die Temperatur auf der Erde. Seine Anziehungskraft dirigiert den Rhythmus der Gezeiten. Doch zurück zu den Mondphasen. Dem Vollmond wird eine besondere Kraft nachgesagt. Dabei heben sich die Kontinente um ca. 30 cm, der Luftdruck sinkt um 3 Millibar. Viele Menschen "spielen verrückt", ihre Psyche schlägt Purzelbäume. Nervosität, Schlaflosigkeit, Gereiztheit sind oft die Folgen. In Vollmondnächten häufen sich Unfälle, Selbstmorde, Verbrechen - aber auch Geburten.
(Eva Artemiak, 10 b)
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