Teske-Oberschule

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[ehem. Fritz-Haber-Oberschule]
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FAST FOOD - der schnelle Biß

Jeder von uns kennt und liebt sie, die Hamburger, Cheeseburger, Whopper, Mc Chicken, Pommes oder wie die schnellen Snacks noch so heißen.
Doch nicht nur die Deutschen ernähren sich von Fast-Food-Produkten.
Wer einmal in anderen Ländern war, hat bestimmt so manche abwechslungsreiche Alternative zu Hamburgern, Fritten & Co. kennengelernt, die jetzt auch in Deutschland angeboten werden: gefüllte Crêpes oder Croissants aus Frankreich, Döner Kebab aus der Türkei, Fladenbrot mit Falafel und Salat aus arabischen Ländern, Tortillas und Empanadas aus Spanien und neuerdings Sushis aus Japan.
Seit Ende des 19. Jahrhunderts die ersten Imbißbuden für die schnelle Mahlzeit zwischendurch gegründet wurden, hat diese Art der Ernährung immer mehr Freunde gewonnen. Viele nehmen sich oft nicht die Zeit, aufwendige Gerichte zuzubereiten, sondern greifen lieber auf die Angebote der Nahrungsmittelindustrie zurück. Und diese bietet eine ganze Menge von Fertigprodukten an, die man schnell und ohne Probleme zubereiten kann. Die Ursachen für den Fast-Food-Boom sind die steigende Zahl der Single-Haushalte, die zunehmende Berufstätigkeit der Frau, große Entfernungen zwischen Arbeitsplatz und Wohnung und der Trend zu mehreren kleinen Mahlzeiten über den Tag verteilt.
Jugendliche greifen zu Fast-Food-Produkten, weil sie sehr gut schmecken und vor allem nicht viel kosten. Fast-Food-Restaurants haben für sie einen besonderen Reiz, weil man dort seinesgleichen trifft. Mit Freunden kann man in cooler, lockerer Atmosphäre essen und trinken, braucht beim Essen kein Messer und keine Gabel und kann so lange sitzen wie man will.

Was uns an der Fast-Food-Gastronomie so reizt, ist aber oft für die Umwelt sehr schädlich. Wir produzieren massenweise Müllberge, die uns gar nicht interessieren. Bis auf wenige Ausnahmen werden anstelle von Porzellangeschirr immer noch Verpackungen und Einweggeschirr verwendet. Die kleinen und auch die großen Konzerne wie z. B. Burger King und Mc Donalds begründen das damit, daß sie keinen Platz für Geschirrspülmaschinen haben und der Gebrauch von Mehrweggeschirr viel Energie, Wasser und Spülmittel und mehr Personal benötigt. Abgesehen von den Müllproblemen verbraucht die Fast-Food-Gastronomie viel Energie durch lange Transportwege und hohen Kühlungsaufwand, denn viele Fertiggerichte werden von weither angeliefert und in den Imbißrestaurants nur noch heiß gemacht.

Auch aus gesundheitlicher Sicht ist es nicht gut, wenn man sich hauptsächlich von Fast-Food-Produkten ernährt. Man nimmt nicht genügend Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe zu sich. Zu wenig Ballaststoffe führen zu Verstopfung. Ein Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen kann Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und Nervosität hervorrufen. Dabei darf man nicht vergessen, daß Alkohol, Zigaretten und die Einnahme der Antibabypille den Vitaminbedarf erhöhen. Manche Fast-Food-Produkte wie Bratwurst, Curry-Wurst, Pommes frites oder Pizza mit Schinken oder Salami enthalten auch zuviel Fett, was sich auf Dauer auf der Waage bemerkbar macht.
Fast-Food-Liebteske sollten deshalb auf Pommes frites und Cola verzichten und als Beilage lieber einen Salat, Mineralwasser oder Saft wählen.

Hier ist ein Rezept für einen schnellen Snack, der sich einfach zubereiten und gut zur Schule mitnehmen läßt (am besten in einer Frischhaltedose):

Gefülltes Fladenbrot

Fladenbrot vierteln, die Viertel aufschneiden. Tomaten, Paprikaschoten, Salatgurke und Zwiebel kleinschneiden, Schafskäse würfeln. Die Brottaschen mit Gemüse, Zwiebeln, Schafskäse und evtl. schwarzen Oliven füllen, mit wenig Salz, Pfeffer und Paprika würzen.

(MP)


Haberling-Team
Letzte Änderungen: 8. 11. 1996

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